Re: Kortison

C L U S T E R K O P F S C H M E R Z E N - F O R U M

Geschrieben von Helga Müller am 26. Juni 2010 21:56:20:

Als Antwort auf: Kortison geschrieben von Eberhard (D) O.U.C.H. am 26. Juni 2010 21:14:15:

Hallo Eberhard,
wollte noch kurz was wegen des sogenannten Sachverständigen schreiben.
Nee das war sicher eine ganz persönliche Sache ich habe mich als wissende Patientin gezeigt und das hat dieser Hr.Primarius gehaßt wie die Pest.
Beim ersten Gespräch hat er mich mit folgenden Worten begrüßt: Wieso wollen sie wegen Clusterkopfschmerz die Pension beantragen, Cluster ist doch HEILBAR.
Er gab mir so Antworten, wahrscheinlich wahren sie bisher eher bei Kurpfuschern als bei Ärzten u.s.w.
Die Streitgespräche kannst du dir in etwa vorstellen.
Bei Gericht behauptete er sogar, es gibt keinerlei Hinweise in der Fachliteratur das es chronischen Cluster überhaupt gibt.
Die Richterin wollte mich ins AKH einweisen lassen für das Gutachten, aber er bestand darauf das ich auf den Rosenhügel und zwar in eine ganz bestimmte Abteilung komme, mit der Begründung das dort die wirklichen Speziallisten für Clustekopfschmerz sind. Was auch die Richterin dann zustimmte, ich natürlich auch.

Schon als mich der Oberarzt dieser Abteilung begrüßte, nämlich mit den gleichen Worten: waren sie denn überhaupt schon bei einem richtigen Arzt oder bisher nur bei Kurpfuschern, wußte ich sofort was gespielt war, hier war ein Freund von meinem Sachverständigen.
Ich habe dort eine wirkliche Tourtour mitgemacht, mußte täglich alle Anfälle durchleben, bis zu 110 Minuten dauerte der längste, um immer wieder eklärte mir der Hr.Oberarzt, leider konnte es nicht wirklich festgestellt, werden weil das Auge nicht rot genug war, oder angeblilch nicht tränte lauter solche Sachen.
Dabei mußten alle Assistenzärtze mitspielen, doch bei einer merkte ich sofort, dass ihr dass sehr übel mitspielte und sie sich in Grund und Boden dafür schämte.
Und genau diese brachte ich auf meine Seite und durch Ihre Aussage beim Chefarzt Prof.Baumgartner konnte die ganze Sache aufgedeckt werden, sie brachte dann auch alle Unterlagen und Berichte und danach wurde ich von Prof. Baumgartner zu einer neuerlichen Befundaufnahme eingeladen und er schrieb dann den Endbedund für das Gericht.
Dieser Oberarzt hatte den Befund ans Gericht bereits geschrieben, genau weis ich leider nicht was drinnen stand, aber laut Auskunft von Prof. Baumgartner, so wie ich erwartet habe.
Das hat mit Geld nichts mehr zu tun, das war persönlicher Hass, weil ich eine mündige Patientin war, und scheinbar Gott in Weiß nicht genügend respektiert hatte.
Was hier geschah war Kriminell wenn du mich fragst. Was mich das für Nerven gekostet hat, kannst du dir in etwa vorstellen.
Huch jetzt habe ich mir dies, zum ersten mal von der Seele geschrieben, weis nicht ob so etwas schon irgend einen anderen Patienten passiert ist, ich hoffe nicht.
Liebe Grüße Helga




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