• Behandlung
  • Kopfschmerz – nicht nur der Kopf leidet

    Kopfschmerzen sind eine böse Sache, denn sie hindern einen daran sich zu entfalten. Viele alltägliche Dinge fallen einem viel schwerer, wenn der Kopf brummt. Ob Arbeit oder Freizeit, nichts läuft so wie es sollte. Es ist also nicht nur der Kopf der leidet, sondern auch das Leben wird durch Kopfschmerzen beeinträchtigt. Treten Kopfschmerzen nur selten auf, so ist das nicht allzu tragisch.

    Doch wer unter chronischen und langanhaltenden Kopfschmerzen leidet, der hat ein großes Problem. Die Vielzahl an verschiedenen Kopfschmerzarten macht es außerdem so schwer direkt zu erkennen, woran der Patient leidet. Kopfschmerzen verkürzen das Leben und vermindern die Lebensqualität. Doch kampflos sollte man sich dennoch nicht geschlagen geben, denn es gibt viele Ansätze aus Medizin und Physiotherapie, die bei Kopfschmerzen helfen können.
    Heilen kann man Kopfschmerzen nicht. Das liegt daran, dass bis zum heutigen Tag noch nicht vollständig geklärt ist, wodurch diese ausgelöst werden. Behandlungen zielen also auf die Linderung des Schmerzes und den besseren Umgang mit dem leiden ab. Man kann lernen mit dem Schmerz umzugehen und so auch weiterhin ein gutes Leben führen.

    Neben Medikamenten gibt es auch weitere Möglichkeiten wie Yoga und Massagen, die dabei helfen können zur Ruhe zu kommen und den Körper wieder in Einklang zu bringen. Denn häufig haben Kopfschmerzen ihren Grund in Stress und Anspannungen, die durch Beruf und Hektik entstehen können. Häufig zeigt sich, dass Beruhigungstherapien maßgeblich den Kopfschmerz reduzieren können, ganz ohne Chemie und Medikamente.

    Doch nicht nur im Beruf und im Alltag wird man durch Kopfschmerzen verhindert. Auch Lust und Erregung werden durch Kopfschmerzen erstickt. Hier können neben Behandlungen auch Nahrungsergänzungsmittel helfen, die Potenz und die Lust wieder zu steigern. Ein Beispiel hierfür wäre Ciavil, welches aus Spurenelementen und Vitaminen besteht, die langfristig dabei helfen können die Lust zu steigern. Doch auch das allgemeine Wohlbefinden kann durch solche Nahrungsergänzungsmittel gesteigert werden.

    Es gibt viele Wege Kopfschmerzen den Garaus zu machen und meistens muss man viele dieser Methoden ausprobieren. Denn ein Wundermittel gibt es nicht. Kopfschmerzen sind sehr vielfältig und unterschiedlich und müssen daher individuell behandelt werden. Kopfschmerztabletten sind kurzfristig eine gute und schnelle Lösung, eignen sich aber langfristig gesehen eher nicht, da so neue gesundheitliche Probleme entstehen können.

  • Bewegung
  • Wie Massagen Kopfschmerzen lindern können

    Bei Kopfschmerzen gibt es viele Möglichkeiten diese zu lindern. Oft reicht ein Glas Wasser und etwas frische Luft aus, um dem Schmerz im Kopf entgegenzuwirken. Reicht das nicht aus, greifen viele zu Kopfschmerztabletten wie Aspirin oder auch Paracetamol. Doch diese bekämpfen nicht das Leiden selbst, sondern nur die Symptome, wie den Schmerz. Auf Dauer sind Medikamente keine gute Lösung, wie weitestgehend bekannt ist. Was bleibt dem Leidenden dann aber noch übrig?

    Eine Behandlungsmethode, an die die meisten wohl kaum denken, ist die Massage gegen Kopfschmerzen. Nun fragen sich einige sicherlich zu Recht, was Massage mit Kopfschmerzen zu tun haben. Im Kopf gibt es schließlich keine Muskeln. Das stimmt nur zum Teil. Denn oft werden Kopfschmerzen auch durch verspannte Muskeln im Nackenbereich ausgelöst. Eine Massage kann diese Muskeln wieder auflockern. Der Schmerz löst sich damit auch wieder im Kopf.

    Doch es gibt auch Kopfschmerzen mit anderem Hintergrund. Generell gibt es einige Dutzend verschiedener Kopfschmerzen, deren Ursprung nicht immer ganz gewiss ist. Der Therapeut kann durch eine Beschreibung der Kopfschmerzen auf die Art des Kopfschmerzes zurückführen. So kann er gezielte Griffe und Methoden anwenden, die dem Kopfschmerz den Garaus machen.

    Eine Massage kann aber auch das allgemeine Wohlbefinden verbessern und auch so Kopfschmerzen verringern. Denn eine der häufigsten Ursachen für Kopfschmerzen ist Stress. Ausgelöst durch die Arbeit oder das Umfeld, hat Stress weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheit. Kopfschmerzen sind da nur eine Folge davon. Weniger überraschend ist dabei die Tatsache, dass Kopfschmerzen und Migräne gehäuft in westlichen Industrieländern auftritt.

    Eine Frau wird per Massage behandelt

    Die Lebensweise bei uns erhöht das Risiko auf stressbedingte Erkrankungen also enorm. Eine Umstellung der Lebensweise kann also auch dazu beitragen Kopfschmerzen zu verhindern. Kommen diese dann trotzdem, kann eine Massage Abhilfe schaffen. Lassen Sie sich mehrere Termine verschreiben, damit die Aussichten auf Erfolg gesteigert werden können. Liegen Sie erst auf der Massageliege, dann werden Sie sicherlich die beruhigende Wirkung spüren.

    Die Massageliege selbst ist dabei ein essentieller Bestandteil der Behandlung. Durch die Liege wird der Patient in eine angenehme Liegeposition gebracht, bei der die Muskeln entspannt sind und auch der Geist sich beruhigen kann. Mit speziellen Gesichtspolstern und Aussparungen wird die Massage zu einem wohltuenden Erlebnis. Bei einem Massageliegen Test können Sie mehr zu den Behandlungsliegen erfahren und wissen so im Vornherein was Sie erwartet.

    Unser Fazit: Massagen sind, was Kopfschmerzen anbelangt, zunächst sehr unscheinbar. Doch die Wirkung ist meist sehr überzeugend und auch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen den Mehrwert einer gezielten Massage im Kopf- und Nackenbereich. Mittlerweile verschreiben auch viele Ärzte den Patienten eine Massage, da diese Methode ohne Nebenwirkungen ist, wie es bei Medikamenten der Fall ist. Eine schonende und natürliche Methode also.

  • Kopfschmerzen
  • Abhilfe bei Allergiekopfschmerz

    Wer kennt das nicht? Der Winter ist noch mitten im Gang, es ist gerade Ende Januar oder Anfang Februar und die ersten Allergiesymptome einer Blütenpollenallergie treten bereits auf. In diesem Fall reagieren sie vermutlich auf Hasel oder Erle; beide Baumarten sind im Januar bereits in der Vorblüte.

    Besonders schlimm trifft es die, die im Winter auch noch extrem von einer Hausstauballergie (eigentlich Hausstaubmilbenallergie) betroffen sind. Der Staub wird durch die Heizungsluft in der Wohnung verwirbelt und der Allergiker atmet den Milbenkot, der sich an den Staub angeheftet hat, mit ein.

    Als Folge schwillt die Nasenschleimhaut an, die Augen werden rot, tränen und nicht selten entsteht ein heftiger Druck im Kopfbereich. Aus diesem Druck kann sich leicht ein Allergiekopfschmerz entwickeln, der, wird er nicht behandelt, auch chronisch werden kann.

    Maßnahmen gegen Blütenpollenallergien

    Wer gegen Blütenpollen allergisch ist, der sollte gerade in der Zeit, in der die betroffenen Pollen fliegen, Gegenden mit diesen meiden. Darüber hinaus gibt es Nasensprays speziell für Allergiker, die nicht nur die Nasenschleimhaut abschwellen lassen, sondern auch gegen die Allergie ankämpfen. Bekannt ist hier zum Beispiel der Wirkstoff Levocabastin.

    Gegen die roten und brennenden Augen helfen spezielle Augentropfen, wie zum Beispiel Allergodil  mit dem Wirkstoff Azelastin hydrochlorid.

    Zur Einnahme gegen den Juckreiz und die Allergiebeschwerden helfen auch sogenannte Antihistaminika, wie zum Beispiel Cetirizin. Hier gibt es viele verschiedene Anbieter, die über Apotheken freiverkäufliche Tabletten oder Dragee anbieten.

    Maßnahmen gegen die Hausstauballergie

    Oberstes Ziel ist es, die Population der Hausstaubmilben zu verringern, auch wenn ein vollkommenes Ausrotten leider nicht möglich ist. Da die Hausstaubmilbe vornehmlich in Matratzen zu finden ist, sollte man sich Überzüge für Matratze Kissen und Decke zulegen. Diese Überzüge heißen Encasings (Singular Encasing) und schützen vor dem Milbenkot, da sie undurchlässig sind.

    Da die Hausstaubmilbe eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit von 75 % und mehr, sowie auch Wärme zwischen 25 und 30 °C liebt, bietet ihr die Matratze im Schlafzimmer dem perfekten Lebensraum. Mehrmals täglich länger lüften, wobei Kopfkissen, Bettdecke und andere Dinge am besten aus dem Bett entfernt werden, hilft die Matratze zu trocknen. Infolge dessen wird den Hausstaubmilben das gute Klima entzogen.

    Moderne Staubsauger, unter anderem mit erstklassigem Filtersystem (z.B. Hepa-Filtern), hilft die Menge an Hausstaub deutlich zu reduzieren. Auch sogenannte Luftreiniger sind in der Lage den Staub aus der Luft zu filtern.

    Letztlich gibt es gegen die Hausstaubmilben auch Sprays, die aus dem Öl des Niembaumes bestehen. Diese Sprays heißen Neemöl und töten die Hausstaubmilben ab. Wichtig zu wissen ist, dass der Kot damit nicht neutralisiert wird. Hausstauballergiker sollten sich daher regelmäßig, alle 5-8 Jahre, eine neue Matratze kaufen.

    Fazit

    Allergiekopfschmerzen sind unschön und werden normalerweise auch durch die verstopfte Nase und die Entzündungen im Nasenrachenraum hervorgerufen. Achtet man jedoch auf einige wichtige Dinge, so kann man die Kopfschmerzen durchaus vermeiden, oder zumindest dafür sorgen, dass sie nicht so häufig auftreten.

  • Behandlung
  • Kopfschmerzen und ihre Ursachen

    Leidender Mensch

    Jeder kennt sie oder hat sie schon einmal im Leben gehabt: Kopfschmerzen. Wer dieses Leiden schon mal hatte, der weiß wie unangenehm Kopfschmerzen sind. Was viele nicht wissen, ist, dass es eine Vielzahl an verschiedenen Kopfschmerzarten gibt, die allesamt unterschiedliche Ursachen haben können. Die Behandlung dieser ist dementsprechend auch unterschiedlich.

    Wichtig ist es zunächst auch Kopfschmerz von Migräne und chronischen Kopfschmerzen zu unterscheiden, denn jeder zehnte Deutsche leidet unter einer Migräne. Diese unterscheidet sich zu einfachen Kopfschmerzen dadurch, dass nur eine Kopfhälfte vom Schmerz betroffen. Der Schmerz charakterisiert sich durch einen pochenden und stechenden Schmerz, der für Betroffene kaum zu ertragen ist. Oft werden die Symptome einer Migräne auch von Übelkeit begleitet. Auch eine erhöhte Empfindlichkeit gegen Lärm und Licht kann auftreten.

    Anders als Kopfschmerzen, ist Migräne eine neurologische Erkrankung, die statistisch gesehen bei Frauen häufiger auftritt als bei Männern. Ursachen für diese Erkrankung sind Schlafstörungen, Stress, Umweltfaktoren und häufig auch hormonelle Faktoren. Migräne ist vor allen in den Industrieländern stark gehäuft und der Trend nimmt nicht ab. Bei Migräne können Medikamente für Migräne Linderung bringen, aber auch eine Umstellung der Lebensweise kann die Krankheit eindämmen.

    Kopfschmerzen treten in westlichen Industrieländern, somit auch Deutschland, sehr häufig auf. In einer groß angelegten Studie wurde bekannt, dass mehr als die Hälfte der Deutschen schon mal Kopfschmerzen gehabt haben. Man kann hier also durchaus von einer Volkskrankheit sprechen. Die Mechanismen für Kopfschmerzen sind noch immer nicht vollständig erforscht, so dass momentan in aller Regel nur die Symptome bekämpft werden können.

    Therapiert können Kopfschmerzen auf unterschiedliche Weise. Einerseits gibt es pflanzliche Wirkstoffe die den Schmerz lindern können, wie Pfefferminzöl. Chemische Wirkstoffe die gegen Kopfschmerzen wirken, sind sehr vielfältig. Am bekanntesten ist hier wohl die Acetylsalicylsäure, den meisten besser bekannt als ASS oder unter dem Handelsnamen Aspirin. Des weiteren helfen auch die bekannten Schmerzmittel Ibuprofen und Paracetamol. Bei letzterem wird aber bei regelmäßigen Kopfschmerzen abgeraten, da Paracetamol stark leberschädigend ist. Es gilt aber: nicht die Ursachen, sondern die Symptome werden bekämpft!

    Welche Ursachen gibt es nun aber die im Verdacht stehen Kopfschmerzen auszulösen. Zunächst muss man wissen, dass die Medizin über 250 verschiedene Arten Kopfschmerzen kennt. Diese können nach den Ursachen unterteilt werden. Hier gibt es primäre Ursachen und sekundäre Ursachen. In die Kategorie primärer Kopfschmerzen fallen die klassischen Kopfschmerzen wie Migräne, Cluster-Kopfschmerzen und Spannungskopfschmerzen. Die primären Kopfschmerzen sind die am häufigsten auftretenden Kopfschmerzen.

    Ursachen der primären Kopfschmerzen sind häufig Stress, wenig Bewegung, Alkohol, falsche Ernährung und schlechte Luft. Kopfschmerzen sind häufig ein Warnsignal des Körpers, könne aber auch grundlos und plötzlich auftreten. Es gibt aber auch chronische Kopfschmerzen, deren Ursachen häufig sehr komplex sind und so nur schwer erkannt werden können. Bei den sekundären Kopfschmerzen ist Vorsicht geboten, denn diese werden durch Vorerkrankungen oder Unfälle und Tumore ausgelöst. Hier müssen mögliche Ursachen der Kopfschmerzen ganz genau untersucht werden, um gefährliche Folgen ausschließen zu können.

    Einmalige Kopfschmerzen sind noch keine Tragödie und können plötzlich vorkommen. Oft vergehen sie auch wieder so schnell, wie sie kamen. Bei häufigem Kopfschmerz sollten die Ursachen herausgefunden werden oder mit dem Arzt ermittelt werden. Auf http://www.kopfschmerzenursachen.org/ können Sie weitere Ursachen für Kopfschmerzen und auch Therapiemöglichkeiten finden.

     

  • Behandlung
  • Volkskrankheit Kopfschmerzen – die unbändige Qual?

    Leidender Mensch

    In Deutschland leiden mehr als 70% aller Deutschen unter den bekannten Kopfschmerzen. Der pochende Schmerz zwischen den Schläfen oder der häufig entstehende Druck im Kopf erschweren den Alltag aller Betroffenen enorm. Die Schmerzen zu bekämpfen, ihre Ursachen zu finden und sich mit einem Spezialisten auseinander zu setzen, fällt dabei oft schwer und ist mit einem anstrengenden Weg verbunden. In folgendem Artikel werden Ursachen, Behandlungsmethoden und Fakten näher erläutert.

    Wodurch definieren sich Kopfschmerzen?

    Es lässt sich zunächst feststellen, dass es verschiedene Arten von Kopfschmerzen gibt. Die Medizin entscheidet dabei unter bereits 180 bekannten Formen. Die meist verbreitete Form ist der Spannungskopfschmerz, der sich durch ein dumpfes Kopfgefühl bemerkbar macht.

    Eine weitaus weiter reichende Form ist die Nervenerkrankung der Migräne. Diese löst häufig Attacken bei den Betroffenen aus, viele sind dadurch bei ihrer Arbeit beeinträchtigt oder können ihren Arbeitsplatz gar nicht erst aufsuchen. Etwa 8 Millionen Menschen sind davon in Deutschland betroffen, oft wird diese Krankheit leider auch vererbt. Rund 75 Prozent davon sind Frauen, die besonders anfällig für Migräne sind. Migräne Anfälle können zwischen vier und 72 Stunden dauern und sind oft so unberechenbar, dass der Betroffene am Liebsten alles stehen und liegen lassen würde. Gerade im Alltag ist diese Situation sehr belastend.

    Älterer Mann mit Migräne

    Der pochende Kopfschmerz, der meistens nur auf einer Seite des Kopfes auftritt, erschwert alle Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Belastung und Stress gelten als zusätzlich belastende Faktoren, die auch Übelkeit und Erbrechen fördern können. Heilen lässt sich die Erkrankung nicht, jedoch soll eine Milderung bereits nach dem 45. Lebensjahr eintreten. Ein kleiner Lichtblick also! Sie fragen sich, welche Ursachen Migräne auslösen können? Wie schon oben beschrieben, ist die Krankheit leider vererbbar, sodass sie manchen Menschen mit gegeben wird. Aber auch belastende Situationen, Stress in Beziehungen und vor allem Dauerstress kann Migräne auslösen. Zur Lösung sollte jedoch in jedem Falle auch ein Spezialist hinzugezogen werden. Doch darin liegt meist auch das Problem: viele Betroffene gehen erst gar nicht zum Arzt und kriegen Fehldiagnosen von Fachärzten. Oft finden erst chronisch Kranke finden den Weg zu einem Spezialisten.

    Kopfschmerzen müssen heutzutage als eigenständige Erkrankung behandelt werden und eine sorgfältige Anamnese, die auch mögliche Ursachen ans Licht befördert, ist unerlässlich für eine Behandlung. Der Griff zu Schmerztabletten kann hierbei keine dauerhafte Lösung dar stellen.

    Welche Behandlungsmethoden gibt es?

    Ein Spannungskopfschmerz lässt sich meist mit einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft oder einer ausreichenden Pause beseitigen. Um den Schmerz zu lindern, kann auch ein leichtes Schmerzmittel eingenommen werden.

    Migräne Attacken sind da schon schwieriger zu behandeln. Der Griff zu Schmerztabletten steht hier wohl im Vordergrund. Verschieden starke Präparate werden heutzutage in den Apotheken und Fachmärkten angeboten, die meisten davon auch rezeptfrei.

    Dies kann vielleicht kurzfristig für eine Linderung der Schmerzen sorgen, doch ein Gang zum Arzt sollte trotzdem erfolgen. Nur so lassen sich gefährliche Erkrankungen ausschließen und nur so können die Ursachen für den Kopfschmerz gefunden werden, die dann gezielt behandelt werden können.

  • Cluster-Kopfschmerz
  • Cluster-Kopfschmerz: Was ist das eigentlich?

    Cluster-Kopfschmerz Leiden

    Was sind überhaupt Cluster-Kopfschmerzen?

    Das Bing-Horton-Syndrom, auch Clusterkopfschmerz genannt, wird weitestgehend von sehr einseitigen Kopfschmerzattacken geprägt. Im Normalfall treten außerdem Symptome wie eine laufende Nase oder tränende Augen auf – die Geplagten werden also massiv beeinträchtigt und müssen leiden. Cluster-Kopfschmerzen kennzeichnen sich außerdem dadurch, dass sie manchmal nur alle paar Monate auftreten, dann aber umso stärker.

    Die Schmerzen von Betroffenen sind häufig so enorm, dass nicht einmal Schmerzmittel helfen. Zusätzlich zum Schmerz kann der Leidende, wie bereits beschrieben, auch tränende Augen bekommen, doch auch das Schwitzen im Gesicht ist ein weit verbreitetes Symptom für Cluster-Kopfschmerzen.

    Die Ursachen für Clusterkopfschmerz

    Allein in Deutschland sind ca. 120.000 Menschen direkt vom Cluster-Kopfschmerz betroffen. Nur bei einem kleinen Teil tritt die Krankheit in der Familie gehäuft auf, doch die Gene scheinen trotzdem eine Rolle bei der Übertragung von Cluster-Kopfschmerz zu spielen. Dies ist jedoch noch immer ein Thema in der aktuellen Medizinforschung; noch konnten längst nicht alle Fragen geklärt werden. Die Betroffenen sind in der Regel zwischen 20 und 40 Jahre alt und besonders in den Dreißigern kommt es häufig zu Ausbrüchen von Cluster-Kopfschmerzen, wenn eine Veranlagung dazu besteht.

    Die Ursachen für Clusterkopfschmerz sind ebenso noch immer ungeklärt. Experten vermuten jedoch, dass beispielsweise eine Störung des Melatoninhaushaltes eine Ursache für die Kopfschmerzen sein könnte – oder eine andere biologische Fehlfunktion. Dies liegt daran, dass Cluster-Kopfschmerz gehäuft zu bestimmten Tages- und Jahreszeiten auftritt. Der Hypothalamus (Zwischenhirn) regelt die wichtigen Funktionen des Schlafrhythmus – dieser scheint bei Betroffenen in irgendeiner Form beeinträchtigt zu sein; man vermutet, dass die Kopfschmerzen hier entstehen. Das ist auch ziemlich schlüssig – so haben Studien ergeben, dass die Hirnaktivität des Zwischenhirns bei Betroffenen ausgeprägt hoch ist, im Vergleich zu gewöhnlichen Kopfschmerzpatienten.

    Die Diagnose

    Arzt bei Verdacht auf Cluster-Kopfschmerz aufsuchen
    Arzt bei Verdacht auf Cluster-Kopfschmerz aufsuchen

    Wenn Sie den Verdacht haben, an Cluster-Kopfschmerz zu leiden, sollten Sie sich einige Fragen stellen, sodass Sie sich den Sachverhalt bestimmt schnell selbst erklären können, ohne vorher einen Arzt fragen zu müssen. Diese lauten wie folgt:

    • Wann haben Sie die Kopfschmerzen zum ersten Mal gehabt?
    • Wie lange dauert eine Kopfschmerzattacke?
    • Können Sie die Schmerzen „räumlichen zuordnen“?
    • Treten die Schmerzen zu bestimmten Zeiten regelmäßig auf?
    • Wie oft hatten Sie diese Schmerzen bereit?

    Können Sie noch nicht ausschließen, dass Sie betroffen sind? Dann konsultieren Sie am besten noch Ihren Neurologen oder Hausarzt, der ebenso eine neurologische Untersuchung machen kann. Diese Untersuchung ist überhaupt nicht zeitaufwändig – der Doktor überprüft lediglich Ihre Pupillenreaktion auf Licht und testet Ihre Muskeln und die Empfindlichkeit einiger Körperregionen. Zuletzt kann der Arzt mit ziemlicher Sicherheit sagen, ob Sie Cluster-Kopfschmerzpatient sind oder nicht.

    Tritt der Schmerz zum ersten Mal auf und zeigen sich die bereits genannten Begleiterscheinungen, sollten Sie so zeitnah wie möglich einen Arzt aufsuchen, denn dieser kann neurologische Ausfälle feststellen und auch eine Tomographie machen, wodurch Tumore oder andere Ursachen ausgeschlossen werden können. In manchen Fällen sind ebenfalls eine EEG und die Untersuchung von Blut oder Liquor notwendig, aber das ist von Fall zu Fall unterschiedlich – bei manchen Menschen kann es leichter oder schwerer sein, die Ursache für den immensen Kopfschmerz zu finden.